Vita – Anna Kellnhofer

Vita

Anna Kellnhofer widmet ihre künstlerische Tätigkeit vor allem der Musik des Mittelalters, der Renaissance und des Barock. Mit Ensembles wie amarcord, Cantus Thuringia & Capella, der Capella Reial de Catalunya, Il Gene Barocco, dem Ensemble all'improvviso, dem Luscinia Quartet und der Lautten Compagney Berlin trat sie europaweit u.a. auf dem Wittenberger Renaissance Musikfestival, dem MDR-​Musiksommer sowie den Festivals Musica Sacra Maastricht und Oude Muziek auf.

Mit der historischen Gestik und Schauspielkunst befasst sich die Sopranistin seit 2008, als sie in Purcells „Dido & Aeneas“ unter der Regie von Margit Legler ihr Operndebüt bei den Händelfestspielen Halle gab; es folgten Produktionen mit Sigrid T’Hooft und Nils Niemann. Seit 2012 ist sie im Liebhabertheater Schloss Kochberg in der Titelpartie des Singspiels „Erwin und Elmire“ zu erleben sowie 2014/15 als Vespetta in Telemanns „Pimpinone“ und 2016/17 in Molières Schauspiel „Der Misanthrop“.

Anna Kellnhofer war zunächst Mitglied der Bayerischen Singakademie, wo sie von Tanja d’Althann betreut wurde, und begann anschließend ihr Studium im Fach Gesang/Musiktheater bei Siegfried Gohritz an der Hochschule für Musik in Weimar. Darüber hinaus studierte sie in Verona am dortigen Conservatorio Barockgesang bei Cristina Miatello. Kurse und weitere Studien bei den King's Singers, Christopher Hogwood, Bernhard Klapprott, Myriam Eichberger, Maurice van Lieshout und Rebecca Stewart ergänzten ihre Gesangsausbildung, die derzeit durch Gudrun Bär weitergeführt wird.